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"Die neuen Fördermittelrichtlinien bieten auch Chancen."

Stellungnahme des Knappschaftsklinikums Saar zur aktuellen Diskussion um die Krankenhausförderung

Püttlingen, 13.12.2019. Aktuell wird rege über die Krankenhaus-Fördermittelvergabe der Landesregierung diskutiert. Am kommenden Montag werden sich die saarländischen Klinikträger diesbezüglich mit Gesundheitsministerin Monika Bachmann und Staatssekretär Stephan Kolling im Ministerium für Gesundheit und Soziales treffen.  

Andrea Massone

Andrea Massone
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Dabei gibt es durchaus differenzierte Sichtweisen seitens der Klinikträger. Das Knappschaftsklinikum Saar etwa kann den neuen Fördermittelrichtlinien positive Seiten abgewinnen. „Natürlich sind wir nicht immer einer Meinung. Aber es herrscht ein enger Dialog und die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium funktioniert sehr gut“, sagt Andrea Massone, Geschäftsführerin der Knappschaftsklinikum Saar GmbH, Betreiberin der Kliniken in Sulzbach und Püttlingen. „Generell finde ich, dass unsere Anliegen bei Frau Ministerin Bachmann Gehör finden.“ Dem kommenden Treffen im Gesundheitsministerium sieht Andrea Massone daher zuversichtlich entgegen.

Mit der Richtlinie zur Förderung der Verbesserung der Strukturen in der Krankenhausversorgung (Strukturveränderungsförderrichtlinie, SV FR) erfolgt die Auszahlung der Fördermittel nicht mehr pauschal, sondern auf Antrag zu einzelnen Projekten. Damit will die Regierung die Versorgungsstrukturen in der saarländischen Krankenhauslandschaft verbessern und die Zusammenarbeit der Krankenhäuser fördern. Doppelstrukturen sollen abgebaut und die Versorgungsangebote auf medizinische Schwerpunkte konzentriert werden.

„Die Einzelfördermaßnahmen tragen dazu bei, dass die Fördergelder gezielt für Maßnahmen eingesetzt werden, die zur Verbesserung der Versorgungsqualität der Patienten dienen“, findet Massone. Somit blickt die KK Saar-Geschäftsführerin der neuen Richtlinie positiv entgegen „da hierdurch auch eine leistungsfähige Krankenhausversorgung sichergestellt werden kann.“

Am Knappschaftsklinikum Saar ist die Planung nach den neuen Förderrichtlinien schon längst im Gang. „Wir haben entsprechende Anträge in Form eines Masterplans an das Ministerium versendet“, erklärt Andrea Massone. „Dieser Masterplan bildet die Strategie der KK Saar GmbH bis zum Jahr 2031 ab. Er beinhaltet die medizinische, bauliche, personelle und wirtschaftliche Perspektive unserer Krankenhäuser in Püttlingen und Sulzbach.“ Dabei sollen die Investitionen nicht nur der Patientenversorgung, sondern auch den Mitarbeitern zugute kommen: „Hier geht es insbesondere um Baumaßnahmen, die zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen des Personals beitragen, sowie Investitionen in den Brand- und Katastrophenschutz.“

Auf Grundlage dieses Masterplans beabsichtigt das Gesundheitsministerium, über 23 Millionen Euro bis zum Jahr 2025 an Einzelfördermaßnahmen für das Knappschaftsklinikum Saar in die Planung aufzunehmen. Massone: „Wir möchten die Fördergelder dazu nutzen, in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium Strukturen zu schaffen, die auch in Zukunft eine leistungsfähige Krankenhausversorgung für das Saarland sicherstellen. Dies wäre über pauschale Fördermittel so nicht möglich gewesen.“

Peter Böhnel
Peter Böhnel

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